Zentraleuropa bietet neben zahlreichen Kunst- und Kulturangeboten eine zauberhafte Naturlandschaft. Auf dieser Seite finden Sie die interessantesten Orte in der Slowakei. Falls Sie eigene Vorstellungen über das Reiseziel und Reiseinhalt haben, stellen wir Ihnen sehr gerne ein individuelles Angebot zusammen.

Bratislava

'Little Big City'

Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei und mit mehr als 400.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Sie ist die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt. Mit ca. 55 km Abstand hat sie auch den geringsten Abstand zur nächsten Hauptstadt in Europa, Wien. Als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes ist Bratislava Regierungssitz der Slowakei sowie Standort mehrerer Universitäten, Museen, Theater und weiterer wirtschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Institutionen. Die Geschichte der Stadt wurde von zahlreichen Ethnien geprägt, wie Kelten, Römer, Awaren, Deutsche, Magyaren, Juden und Slowaken. Bratislava war im Laufe seiner Geschichte eines der wichtigsten wirtschaftlichen und administrativen Zentren Großmährens, des Königreichs Ungarn und der Tschechoslowakei. Die Stadt war von 1536 bis 1783 und 1848 Hauptstadt des Königreichs Ungarn sowie von 1939 bis 1945 Hauptstadt der (ersten)Slowakischen Republik. Seit 1993 ist sie Hauptstadt des selbstständigen Staates Slowakei.

Hohe Tatra

Touristisch wertvollste Region

Die Hohe Tatra ist der höchste Gebirgszug der Karpaten. Es ist die bekannteste und touristisch wertvollste Region in der Slowakei und sowohl Nationalpark als auch Biosphärenreservat der UNESCO. Das kleinste Hochgebirge der Welt hat trotzdem alles was ein Hochgebirge zu bieten hat – schroffe Felsen, lange Täler, kristallklare Gewässer, rauschende Wasserfälle und rustikale Almhütten. Der höchste Berg ist Gerlachovský štít und misst 2655m. Weitere Highlights für Wanderer und Bergsteiger sind die Gipfel Rysy (2503m) und das Nationalsymbol der Slowakei, der Kriváň (2494m). Natürlich ist die Hohe Tatra aufgrund der Bergketten auch im Winter für Skifahrer äußerst beliebt. Interessant sind in jeden Fall die Orte Starý Smokovec, Tatranská Lomnica, Ždiar und Štrbské Pleso. Štrbské Pleso ist der höchstgelegene Luftkurort der Slowakei. Das Gebirgsklima und die umgebenden Nadelwälder bieten optimale Bedingungen zum Heilen von Atemwegserkrankungen.

Košice

Kulturhauptstadt 2013

Košice ist die zweitgrösste Stadt und gehört auch zu den ältesten Städten der Slowakei. Bis ins 16. Jahrhundert war Košice der kulturelle Mittelpunkt der Baukunst und der bildenden Künste in Osteuropa. Ein sehenswerter spätgotischer Bau ist der Dom der Heiligen Elisabeth aus dem 13. Jahrhundert. Berühmt ist der Goldschatz von Košice mit seinen 2920 Goldmünzen, Medaillen und einer 2,14 Meter lange Goldkette. Die Universität von Košice wurde bereits 1657 gegründet. Das Staatstheater mit Oper-, Ballett- und Schauspielvorstellungen sowie die Staatsphilharmonie bieten Kulturinteressierten viele Anreize zum Besuch. Reichlich Zeit sollte jeder einkalkulieren, wer sich die Sammlungen im Ostslowakischen Museum (mit einer halben Million naturhistorischer, kunsthistorischer, archäologischer und ethnographischer Exponate) oder der Julius Jakoby-Galerie (mit Malerei und Skulpturen und einer ständigen Ausstellung zur bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts in der Ostslowakei) ansehen möchte. Beliebt ist auch der 7000 Hektar große Waldpark mit seiner Kindereisenbahn, der Kletterwand, einer künstlichen Skipiste und vielen Wanderwegen.

Schemnitz

Die ehemalige Bergbaustadt

Schemnitz (Banská Štiavnica) ist eine der schönsten und historisch attraktivsten Städte der Slowakei. Sie ist in die UNESCO-Liste der Welterkulturerben eingetragen. Der Abbau edler Metalle im zentralen Teil der hiesigen Berge hat eine sehr lange Tradition. Unter den abgebauten Erzen überwog Silber und deshalb bezeichnete man die Stadt auch als „silberne Stadt“. Im 18. Jahrhundert wurde Schemnitz zum größten Zentrum des Abbaus edler Metalle in der gesamten Habsburger Monarchie. 1735 gründete man hier die älteste Bergbauschule Ungarns, die dann zur Bergbauakademie erhöht wurde. In dem städtischen Denkmalreservat Schemnitz befinden sich 360 Denkmalobjekte. Zusammen bilden sie ein Komplex von einmaligen kulturellen und historischen Werten, die in die wunderbare Umgebung der Berge eingebettet sind. Das Stadtzentrum wird vom Alten Schloss beherrscht, in dem sich heute das Slowakische Bergbaumuseum befindet. Auf dem gegenüberliegenden Hügel steht das Neue Schloss, dass die Zeit der Türken-Kämpfe auf dem Gebiet der Slowakei dokumentiert. Die attraktivste Ausstellung ist das Bergbaumuseum in der Natur mit der Möglichkeit in ein Bergwerk einzufahren.

Zips

Zipser Burg

Den östlichen Horizont der Region Zips (Spiš) beherrscht die große Silhouette der Zipser Burg, die mit einer Ausdehnung von fast 4 ha einer der größten Burgruinenkomplexe Mitteleuropas ist. Im Jahr 1993 wurde die Zipser Burg und die Kulturdenkmäler der nahen Umgebung in die UNESCO-Liste des Welterbes eingetragen. Der Bau der mittelalterlichen Burg auf einer Travertinerhebung wird in das 12 Jahrhundert datiert. Am Anfang war es eine Grenzfestung an der Nordgrenze des ungarischen Staats. Danach wurde sie für einige Jahrhunderte zum Sitz des Zipser Gespans, und somit auch zum Zentrum der weltlichen Macht in der Region Zips. Im Jahr 1780 zerstörte ein Brand den Burgkomplex und die Zipser Burg wurde nach und nach zu einer Ruine. Im Burgkomplex befinden sich heute Sammlungen des Zipser Museums über die Geschichte der Burg und feudaler Strafjustiz und auch mittelalterliche Waffen.

Leutschau

Stadt mit der größte holzgeschnitzte gotische Altar der Welt

Die Stadt Leutschau (Levoča) ist ein historisches Stadtkulturdenkmal, gegründet in der Mitte des 13. Jahrhunderts, nachdem die Tataren Ungarn überzogen und verwüstet hatten. Mit der Zeit wurde es die bedeutendste Stadt der Zips. Seit 1271 war hier der Sitz der Selbstverwaltung der 24 Zipser Städte. Es war einst das kulturelle Zentrum der Reformation in der Slowakei. Levoča ist reich an Gebäuden der Gotik und Renaissance. Im historischen Stadtkern findet man mehr als 50 Adelshäuser der Gotik, Renaissance und des frühen Barock mit großflächigen Innenhöfen. Die Stadtmauern aus dem 14. und 15. Jahrhundert sind unversehrt erhalten geblieben und haben eine Länge von etwa 2000 Metern. Die Kirche des St. Jakob, errichtet vor 1400, ist die zweitgrößte Kirche in der Slowakei. Der Hauptaltar ist der größte holzgeschnitzte spätgotische Altar der Welt. Dies Werk des Meisters Paul von Leutschau ist ein Nationales Kulturdenkmal. Das Thurzó-Haus ist durch seine einzigartig gestaltete bilderreiche Fassade eines der interessantesten in der Innenstadt.

Bartfeld

Die gotischste Stadt der Slowakei

Der Stolz der Region Šariš ist die altertümliche Stadt Bartfeld (Bardejov), die zweifellos zu den schönsten Städten der Slowakei gehört. Sie wurde im Jahr 2000 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Man bezeichnet die Stadt auch die gotischste Stadt der Slowakei. Das historische Zentrum wird durch einen rechteckigen Platz, den sog. Rathausplatz geformt. Der Platz wird mit einer nahezu zusammenhängender Reihe altertümlicher Bürgerhäuser mit typischen unterbrochenen Giebelfronten umgeben. Inmitten des Platzes steht das Gebäude des ehemaligen Rathauses aus dem 16. Jahrhundert. Das bedeutendste Denkmal des Platzes ist die, in seinem nördlichen Teil stehende, Pfarrkirche des Hl. Ägidius. Die Kirche besitzt die Form einer großzügigen gotischen Basilika mit drei Schiffen. Im Inneren fallen 11 spätgotische Flügelaltäre aus dem 15. Jahrhundert auf, von denen einige Plastiken als Spitzenwerke der europäischen Bildschnitzerkunst gelten.

Vlkolinec

Einzigartiges Freilichtmuseum

Die Gegend des UNESCO-geschützten Dorfes Vlkolínec ist eine der wenigen in Europa, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen und tatsächlich noch Bären und Wölfe hausen. Die wilden Jäger haben dem Ort schließlich seinen Namen gegeben - Wolfsdorf. Auf einem Hochplateau vor der grandiosen Kulisse des Bergkegels Sidorovo gelegen, hat sich Vlkolínec seit Jahrhunderten aus dem Weltgetriebe ferngehalten. Keine Straße, kein Strom, kein Wassernetz, keine Revolutionen haben bis vor kurzem den Charakter der Siedlung tangiert und die Enklave aus ihrem mittelalterlichen Kulturschlaf geweckt. So konnte sich die einmalige Architektur des Ortes bewahren, eine Wohn- und Arbeitswelt ganz aus Holz geschnitzt, ein geschlossenes Ensemble aus rund 50 Bauten, fein, geduckt und bunt bemalt - einmalig in Mitteleuropa. In Vlkolínec leben heute noch 35 Bewohner ständig. Viele sind um die achtzig Jahre alt und gehen hier einem Leben nach im Einklang mit der Natur.

Castles

Castles and fortresses

Slovakia has more than 100 castles and chateaux, and at least twice as many forts that were built in different eras. In the past, they were the scene for many historical events and their owners had influenced for centuries the history of the country. The estates of nobles with elegant gardens and parks are situated in almost every borough in Slovakia.

Wooden Churches

Außerordentliches sakrales Bauwesen

Ein spezifisches Beispiel des sakralen Bauwesens sind die Holzkirchen. Von außerordentlichem weltweitem Wert sind die Holzkirchen des Karpatenbogens, die 2008 in die UNESCO-Liste des Welterbes der eingetragen wurden: römisch-katholische Kirchen in Hervartov und Tvrdošín, evangelische Artikularkirchen in Kežmarok, Leštiny und Hronsek und griechisch-orthodoxe Kirchen in Bodružal, Ladomirová und Ruská Bystrá. Die volkstümlichen Baumeister drückten in ihnen die Harmonie der Seele des Menschen mit der Natur aus und das Bemühen, sich vom alltäglichen Leben zu lösen. Interessant sind vor allem die sog. Artikularkirchen. Man baute sie auf Grund einer gesetzlichen Bestimmung (sog. Artikel) des Kaisers Leopold I. vom Ende des 17. Jahrhunderts, welche diese Kirchen ohne jegliche Metallstücke zu bauen vorschrieb. Kleinod der Volksarchitektur sind auch die griechischkatholischen und orthodoxen Kirchen, die in der Ostslowakei vor allem im 18. Jahrhundert erbaut wurden. In ihnen dominieren einzigartige Karpatenikonen im Stil des Barocks und des Rokokos.
  • Textenquelle

    https://www.wuppertal.de/tourismus-freizeit/stadtportrait/partnerstaedte/102010100000010321.php
    http://slovakia.travel/
    http://www.swr.de/schaetze-der-welt/vlkolinec/-/id=5355190/nid=5355190/did=5981780/1x04e3l/
    http://www.slovenskyraj.sk/vylety/levoca/de.html
    http://www.slowakeihotel.com/region/hohe-tatra/
    http://www.bratislava.de/Start/Slowakei/Slowakei_Landschaften/Slowakei_Nationalparks/ Slowakei_Nationalpark_Hohe_Tat/slowakei_nationalpark_hohe_tatra_1.html